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  Was ist Krankengymnastik

 

     Was ist Krankengymnastik
     Wann diese Behandlung
     Wirkung
   Wie lange...
  Was kann man noch dazu sagen..
    Hinweise

Was Ist Krankengymnastik

 Krankengymnastik wird auch als "Heilgymnastik" , "Physiotherapie "und neuerdings bei uns als "Physiotherapie Plus " bezeichnet wird .

Dies umfasst jede Art von aktiven und passiven Bewegungsübungen unter Anleitung des ausgebildeten Krankengymnasten/Physiotherapeuten.

Die Krankengymnastik/Physiotherapie soll Heilung fördern, Pflege unterstützen oder Schäden vorbeugen Ergonomie bekannt machen ,die Einheit Körper/Seele/ Geist zum täglichen Verständnis machen .


Wann diese Behandlung bzw. bei welchen Krankheiten?

  Die Krankengymnastik/Physiotherapie soll Heilung fördern, Pflege unterstützen oder Schäden vorbeugen.
Unter Krankengymnastik sind alle Behandlungsverfahren und -techniken erfasst, die aufgrund der ärztlich

verordneten Bewegungstherapie

1.    unter der Berücksichtigung der neurophysiologischen Kontrollmechanismen       Bewegungsapparat einerseits sowie der funktionellen Steuerungsmechanismen der Organsysteme andererseits,

2.    mit bewusster Ausnutzung der natürlich vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des Nervensystems,

3.    der Förderung der sensomotorischen  Funktionen, anerkannt sind.

Weitere Methoden gehören zur Alternativmedizin und sind noch in der Warteschleife    zur Allgemeinen Anerkennung .

 


Wirkung:


  Das therapeutische Vorgehen mit Krankengymnastik ist angezeigt bei

  • angeborenen und degenerativen Veränderungen der Strukturen des Haltungs- und Bewegungsapparates,
  • bei traumatisch, entzündlich und funktionell bedingten Bewegungsstörungen,
  • bei zentral (cerebral, cerebellären und spinal) bedingten Bewegungsstörungen,
  • bei peripheren Lähmungen und bei atrophischen und dystrophischen Muskelveränderungen und
  • funktionellen Störungen von Organsystemen.
  • Chronische Verspannungen
  • Unfallverletzungen jeglicher Art
  • Schleudertrauma
  • Wirbelsäulenverletzungen
  • Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen
  •  sowie bei Neurologischen Beschwerdebildern geeignet.

Wie lange dauert eine Behandlung ?

.Zwischen 20 bis 30 Minuten bei der Behandlung

und durch die Heimübungen wird der Heilreitz noch unterstützt .

 


Was kann man noch dazu sagen...

  Weitere Ziele :

Schmerzstillende und tonusregulierende Maßnahmen; Schulung physiologischer Haltung und Bewegung; Beeinflussung der Atmungsmechanik und Atmungsregulation;

Durchblutungstfördernde und entstauende Maßnahmen; Anwendung von Massagegriffen im Rahmen der lokalen Beeinflussung im Behandlungsgebiet als vorbereitende oder ergänzende Maßnahme der krankengymnastischen Behandlung;

Maßnahmen zur Verminderung von pathologischen Bewegungsmustern; Maßnahmen zur Regulierung des Haltungs- und Bewegungstonus;


 Hinweise

 Die Krankengymnastik orientiert sich an geordneten Körperfunktionen, einer anatomisch richtigen Haltung und an den normalen Bewegungsabläufen.

Da sich bei einer Bewegung nicht nur eine einzelne Muskelgruppe kontrahiert, sondern sich Kontraktionen über Körperregionen fortpflanzen, soll die Krankengymnastik prinzipiell nicht ein einzelnes Gelenk, nicht eine bestimmte Muskelgruppe, sondern den ganzen Körper ansprechen.

 Im Laufe der Behandlung wird sich je nach Notwendigkeit zwar auf einzelne Gliedmaßen bzw. Gelenke konzentriert, jedoch ohne den Bezug zum übrigen Körper zu verlieren.

Zu Beginn der Behandlung ist ein Physiotherapeutischer Befund notwendig, um die Therapie dem Patienten anzupassen.

 Zum Befund gehört neben dem Sicht- und Tastbefund auch der funktionelle Befund.

Dies ist u.a. eine Muskelfunktionsprüfung (ob Verkürzung oder Schwäche) sowie eine Einschätzung der Gelenkbeweglichkeit.

Wichtig ist auch die Schmerzangabe des Patienten. Aus diesem Befund ergibt sich der Behandlungsplan.

Ergänzende Beratung in Bezug auf das Krankheitsbild in Aktivitäten des täglichen Leben

Angepasst an das jeweilige Befinden des Patienten sind die folgenden Behandlungziele anzustreben:

  • Bestmögliche Beherrschung der statischen Körperfunktionen
  •  
  • Bestmögliche Erarbeitung funktioneller und koordinierter Bewegungsabläufe.
  • Modifizierungsmöglichkeiten ergeben sich aus:
    - dem Zeitpunkt des Einsatzes der krankengymnastischen Maßnahmen
    - der Auswahl der zu übenden Körpergebiete
    - der Ausgangsstellung
    - dem Tempo der Bewegungstherapie
    - der Belastungsgröße
    - der Behandlungsdauer
    - dem Einschalten von Pausen

    Prinzipiell läßt sich jede Bewegung, die Innerhalb der physiologischen Bewegungsbreite liegt, üben.

    Die Wahl der Ausgangsstellung einer krankengymnastischen Behandlung richtet sich nach Art der anzuwendenden Techniken und muss den Möglichkeiten des Patienten angepasst sein .

     Aus dem Behandlungsablauf können sich dann Variationen ergeben.

 

  Webmaster Detlef Meissner   11.09.2008  Impressum Startseite

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